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Einmal im Monat fordern wir Ihre mathematischen Fähigkeiten heraus: Schön verpackt in eine Geschichte - damit es kniffliger und spannender ist - zeigt sich die Mathematische Knobelei als Herausforderung für die Hirnzellen. Wer richtig kombiniert, kann gewinnen. Viel Erfolg!

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Eine faire Runde? (30.06.06)
Der Skandal hatte zu viel Staub aufgewirbelt, als dass man ihn einfach unter den Teppich hätte kehren können. Die Öffentlichkeit, die Medien, sogar die Aktiven - sie wollen Reformen. Neue Regeln, die für saubere und vor allem faire Wettbewerbe sorgen. Das wirft die Frage auf, ob es in Zeiten des Nanodopings überhaupt noch so etwas wie Chancengleichheit geben kann.
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E.T. sucht Kontakt (02.06.06)
Alle Zweifel sind beseitigt, alle Mühen vergessen, alle Kritiker schweigen. Dem lange umstrittenen SETI(Search for ExtraTerrestrial penfrIends)-Projekt ist endlich Erfolg beschieden. Was den Forschern da in die Parabolschüsseln gegangen ist, übertrifft die kühnsten Erwartungen: nicht nur eine Nachricht, sondern ein kniffliger Intelligenztest - gerichtet an die Erdenbewohner.
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Reformierte Ratlosigkeit (04.05.06)
Nach Steuer, Rente und Rechtschreibung hat der Strudel rühriger Politikaktivisten nun die Rechenkunst erfasst: Die Mathematik ist reformiert worden. Warum auch nicht? An mehr als das kleine Einmaleins hat sich nach der Schule sowieso kaum jemand erinnert. Und Newtons Integrale passen doch schon längst nicht mehr zur demografischen Entwicklung der Bevölkerung. Aber vor allem: Wir müssen der Welt zeigen, dass Deutschland zu Reformen fähig ist! Selbst wenn dort draußen alle nur noch mit dem Kopf schütteln.
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Jeder nur ein Kreuz (31.03.06)
Design ist alles! Am Stil erkennt man schließlich, wer da vor einem steht. Was macht das denn für einen Eindruck, wenn ausgerechnet ein Ordensbruder in der Kutte vom letzten Jahr an das Himmelstor klopft? Würden Sie etwa jemanden ins Paradies lassen, der noch einen mittelalterlichen Fummel aus grobem Leinen, mit sackförmiger Kapuze und trottelfransiger Bauchschnur trägt? Na, also!
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Anregendes Bettgeflüster (03.03.06)
Man soll ja nicht in Schubladen denken. Obwohl bei manchem Zeitgenossen das Gehirn erst so richtig auf Touren kommt, wenn er es sich im Mobiliar bequem gemacht hat. Was geht einem nicht alles durch den Kopf, sobald man am Abend eines anstrengenden Tages endlich gemütlich im Bett liegt. Ob die Kinder in der Schule gut mitkommen. Welches Ziel der nächste Urlaub haben sollte. Wie man den Kurzbesuch von Tante Hedwig zum dritten Mal unauffällig um ein paar Wochen verschieben könnte. Tausend Dinge eben. Nur die Frauen, die denken mal wieder immer nur an das Eine...
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Betrügerische Regelmäßigkeit (03.02.06)
Es gibt Geschäftszweige, für die ist die Computerisierung ein Segen. Das Betrugswesen beispielsweise wäre in seiner heutigen Form gar nicht denkbar ohne Internet. Öffentliche Versteigerungen nicht existenter Produkte, großzügige Vorauszahlungen in Erwartung von Beteiligungen an internationaler Geldwäsche, bereitwillige Verbreitung von Kontendaten beim multimedialen Brötchenkauf - dank Internet boomt die Branche. Wie mühsam ist dagegen der traditionelle Betrug mit gestohlenen Kreditkarten.
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Bombenstress im Tiefschnee (05.01.06)
Es hätte nicht viel gefehlt und die olympischen Winterspiele wären in Mathemazumbien ausgetragen worden. Die Loipen waren wedelfreudig, die Stadien jubelhaftig und die Infrastruktur in alle Richtungen unbeschränkt. Wenn da nicht das Problem mit den Klimaterroristen wäre. Und wenn deren zarte Schmelzbomben nicht so schwer zu entschärfen wären.
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"... auch nicht in die Nase!" (02.12.05)
Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die steht der Mensch nur unter dem Einfluss von Drogen durch. Kinder zum Beispiel. Nicht umsonst pumpt die Natur den Körper der Eltern mit Endorphinen voll, tränkt jede Zelle des Organismus in glückselig machende Substanzen. Pech für Onkel und Tante, dass sie nicht an dem Rausch beteiligt sind, dafür aber die Nebenwirkungen mitgenießen dürfen.
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Schach dem Quantencomputer (04.11.05)
Nicht lange ist es her, dass der Mensch glaubte, er sei auf alle Zeiten der alleinige Herrscher über die 64 schwarzweißen Felder der geistigen Ehre. Doch dann lehrten erst Deep Blue und Deep Thought die Großmeister das Fürchten, und bald darauf verstiegen sich die heimischen Arbeitsrechner in weltmeisterliche Elo-Höhen. Was soll bloß werden, wenn dereinst die lange vorgelobten Quantencomputer sich anschicken, alle denkbaren Züge gleichzeitig durchzuprüfen?
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Ein großer Sprung für die Menschheit (07.10.05)
Zuerst die gute Nachricht: Die Erde wird (vorerst) nicht gesprengt, um einer intergalaktischen Umgehungsstraße Platz zu machen. Nun die weniger gute Neuigkeit: Der Planet ist nur dann sicher, wenn es Commander Tripel-X gelingt, den leicht maroden Hypertransferwurmlochschnellweg (HTWSW) korrekt neu auszurichten.
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