Reichlich kompliziert ist das reformierte Regalsystem, und sonderlich praktikabel scheint es auch nicht unbedingt zu sein. Aber so ist das wohl mit Reformen. Nichtsdestotrotz, auch wenn wir in dieser Knobelei ein wenig mit seltsamen DIN-Normen zu kämpfen hatten, so gibt es doch eine eindeutige Lösung, die sicherlich auch in Zukunft Bestand hat.
42 würfelförmige Kästen mit der Seitenlänge eines Aktenordners sind also zu stapeln und zwar so, dass sie einen großen Quader bilden. Außerdem soll die Basisfläche einen Umfang von 18 Aktenordnerhöhen haben. Das Volumen des Regalquaders ergibt sich durch Höhe
h mal Breite
b mal Tiefe
t:
h·b·t = 42
Der Umfang ergibt sich aus Breite und Tiefe:
2·(b+t) = 18
b + t = 9
Überlegen wir also, welche Möglichkeiten es für die Faktoren
b und
t gibt, sodass
h ganzzahlig ist:
| b |
t |
h |
| 1 |
8 |
- |
| 2 |
7 |
3 |
| 3 |
6 |
- |
| 4 |
5 |
- |
| 5 |
4 |
- |
| 6 |
3 |
- |
| 7 |
2 |
3 |
| 8 |
1 |
- |
Es gibt also im Grunde nur eine Lösung, nämlich die mit den Seitenlängen 2 und 7. Die Höhe ist demzufolge 3.
Gut, damit können wir also das Regalsystem aufbauen. Fragt sich nur, wie wir später einmal an die Aktenordner in der Mitte kommen sollen? Aber vielleicht können wir dahin auch die Ordner mit den leidigsten Reformen verstecken, auf dass sie nie wieder gefunden werden.