szmtag
 
Mathematische Knobelei | 28.10.2005
Lösungsvorschlag

Ein Sprung für die Menschheit

 
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Gewinn


Sachbuch "Selbstbestimmen" von Manfred Spitzer
 

Gewinner

Michael Baldus, Möhnesee
Silke Möser, Darmstadt
Johannes Reisinger, Neufelden (Österreich)
Während Commander Tripel-X noch über den Umrechnungsfaktor zwischen Lichtjahren und Parsec grübelt, haben unsere klugen Leser bereits unseren "Kohlenstoff-kontaminierten" Heimatplaneten vor seinem drohenden Schicksal gerettet.
Ein intergalaktischer Highway ist zu verlängern - und anders als auf der Erde braucht es dazu keine zusätzlichen Ressourcen, sondern lediglich Platz. Das haben wir von Commander Triple-X gelernt. Platz ist wohl da für eine Verlängerung um 510 Parsec. Nur, wie sind die 301 lichtjahrlangen Relaisstationen über die neue Distanz zu verteilen?

Eigentlich ist das Problem gar nicht kompliziert, und Tripel-X müsste sich noch nicht einmal um den Unterschied von Lichtjahren und Parsec scheren. (Im Übrigen, eine Parallaxensekunde, so heißt die Einheit ausgeschrieben, sind etwa 3,26 Lichtjahre. Aber das nur nebenbei.) Schließlich interessieren wir uns nur für den Abstand der Relaisstationen: das schier endlos lange Stück eisigkalten, dusteren Weltraums, das es zu überbrücken gilt. Genau 300 solcher Abschnitte liegen zwischen den Zwischenstopps, und auf diese 300 Strecken sollen sich die 510 Zusatzparsec verteilen. Was macht das pro Etappe?

510/300 = 1,7

Um 1,7 Parsec sind die Teilstrecken zu verlängern, was uns also 2,7 Parsec Entfernung zwischen den Relaisstationen beschert.

301/3,26+300·2,7 = 902,3

Nun, bevor Commander Tripel-X noch auf dumme Gedanken kommt, nennen wir ihm noch schnell die Gesamtdistanz des neuen Hypertransferwurmlochschnellweges:

Rund 902 Parsec ist diese Straße nun lang, vorher waren es nur 392 Parsec. Zum Vergleich: Ungefähr 920 Parsec ist unsere Milchstraßenscheibe dick, allerdings nicht in ihrem Zentrum. Der Bauch in ihrer Mitte bringt es immerhin auf gute 5 Kiloparsec.
 
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