Spektrum der Wissenschaft Spezial 3/2011
Geschichten aus der Mathematik II

Eine biografische Briefmarkensammlung von Euklid bis Hilbert

Heinz Klaus Strick, ehemaliger Mathematiklehrer und langjähriger Schulleiter, begann vor einigen Jahren für die Teilnehmer seiner Leistungskurse monatliche Kalenderblätter zu schreiben: Zu einem runden Geburts- oder Todestag feierte er das Leben eines großen Mathematikers und einige seiner Werke - mit Briefmarken! Von der Website des Gymnasiums wanderten diese Beiträge auf unsere Website (www.spektrum.de/mathekalender); das vorliegende Heft bietet Ihnen bereits die zweite Sammlung einiger seiner Beiträge.

(18. November 2011)

Weitere Informationen finden Sie im Editorial des Heftes.

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  (kostenfrei)
4

Euklid von Alexandria (um 300 v. Chr .)

 
6
Das Parallelenaxiom: Die Formulierung des Euklid wirkt alles andere als elementar und unmittelbar einsichtig. Gleichwohl ist das berüchtigte V. Postulat nicht aus den übrigen Axiomen der Geometrie herleitbar

Adam Ries (1492 - 1559)

 
22
Der Meister aus Staffelstein lehrte die Deutschen das Rechnen mit dem Abakus ("auf der Linihen") und auf Papier ("auf der federn")

Jakob Bernoulli (1655 - 1705)

 
43
"Eadem mutata resurgo": "Verwandelt kehr' ich als dieselbe wieder"- ein schönes Motto voller Jenseitshoffnung für den Grabstein des Jakob Bernoulli und eine treffende Beschreibung der logarithmischen Spirale. Aber der Steinmetz meißelte die falsche Spirale

David Hilbert (1862 – 1943)

 
73
"Wir müssen wissen. Wir werden wissen": David Hilbert vollendete Euklids axiomatische Grundlegung der Geometrie - aber seine Hoffnung, auf formalem Wege absolute Gewissheit zu erlangen, erfüllte sich nicht

Wacŀaw Sierpiński (1882 - 1969)

 
80
Das Sierpiński-Dreieck: Wacŀaw Sierpiński hat 1915 das klassischste aller Fraktale beschrieben. Sein Flächeninhalt ist null, sein Umfang ist unendlich, und jeder Teil des Ganzen enthält - verkleinert, aber ansonsten vollständig - das Ganze: Um derart merkwürdige Eigenschaften zu verstehen, musste sich Sierpiński intensiv mit den Paradoxien der Mengenlehre auseinandersetzen
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