Monsterwellen auf der Sonne
Die Aufnahmen wurden allerdings angezweifelt und der vermeintliche Tsunami als optische Täuschung abgetan. "Jetzt wissen wir, dass sie echt sind," sagt Joe Gurman vom Goddard Space Flight Center in Maryland. Im Februar brach Sonnenfleck Nummer 11012 unerwartet aus. Daraufhin wurden nicht nur Milliarden Tonnen heißes Gas in den Weltraum geschleudert, sondern auch ein Tsunami ausgelöst. Die beiden Stereo-Satelliten verfolgten das gesamte Geschehen aus zwei verschiedenen Blickwinkeln.
Die Plasmawoge bäumte sich rund 100 000 Kilometer hoch auf und raste mit einer Geschwindigkeit von 250 Kilometern pro Sekunden nach außen. Die freigesetzte Energie dürfte dabei etwa 2400 Megatonnen TNT entsprochen haben, so sie Wissenschaftler.



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