Das Ergebnis war eindeutig: Milchtrinkende Testpersonen fühlten sich gesättigter, waren zufriedener und nahmen beim Mittagessen rund 50 Kalorien (oder fast neun Prozent Nahrung) weniger zu sich. Emma Dove und ihr Team vermuten, dass möglicherweise der Proteingehalt (immerhin 16 Prozent des Tagesbedarfs pro Glas), die Laktose oder einfach nur die dickere Konsistenz eine Rolle beim Sättigungspotenzial der Milch spielen könnten.
Auch die Wissenschaft kennt ein Sommerloch. Mehr und mehr fluten dann Ergebnisse die Medien, die sonst kaum den Weg in die Berichterstattung finden. Mit der Reihe "Sommerloch heute" möchten wir Ihnen eine Auswahl präsentieren.
Auf lange Sicht zahle sich die geringe Kalorienreduktion durch fettfreie oder fettarme Milch am Morgen auf jeden Fall aus, sind sich die Autoren sicher. Und auch wenn es keine Vollmilch ist, Kalzium und einige Vitamine dürften auch in der abgespeckten Version noch zu finden sein. (mp)





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