Mit dieser Schnalle schloss Charles Darwin seinen Mantel, den er bei seinen Gartenarbeiten trug.
Eine Schere und diverse Kleinwerkzeuge gehören ebenfalls zum darwinschen Gartenfundus.
Auch die Wissenschaft kennt ein Sommerloch. Mehr und mehr fluten dann Ergebnisse die Medien, die sonst kaum den Weg in die Berichterstattung finden. Mit der Reihe "Sommerloch heute" möchten wir Ihnen eine Auswahl präsentieren.
"So klein wie sie sind, genießen diese Objekte Kultstatus, da sie uns Darwin – eingehüllt in seinen Mantel und seine Gedanken – nahe bringen", zeigt sich die Kuratorin der Royal Society, Felicity Henderson, begeistert. "Jeder, der in seinem Garten herumgewerkelt hat, kann das nachvollziehen."
Der Genetiker Steve Jones vom University College London unterstützt die Bedeutung der Fundstücke: "Beim Namen Charles Darwin denken wir zunächst an Tiere, von Finken bis Schimpansen und von Tauben bis Riesenfaultiere. Doch tatsächlich befolgte er in den letzten 40 Jahren seines Lebens Voltaires Rat und bestellte seinen Garten.
"Diese Objekte genießen Kultstatus"
(Felicity Henderson)
Mit diesen Werkzeugen hat er gearbeitet – sie sind damit die wichtigsten Instrumente in der Geschichte der Botanik."
(Felicity Henderson)
Das Jahr 2009 steht ganz im Zeichen von Charles Darwin: Vor 200 Jahren, am 12. Februar 1809, war er auf die Welt gekommen und vor 150 Jahren, am 24. November 1859, veröffentlichte er sein Hauptwerk "Über die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl". (aj)






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