Die Forscher entwickelten zusätzlich ein neues mineralogisches Modell des Mondkerns. Der bestehe aus einer Eisenlegierung und zu weniger als sechs Prozent aus flüchtigen Elementen wie Schwefel. Dies bestätige die angenommene Entstehung des Mondes aus einer Kollision zwischen Erde und einem marsgroßen Planeten. Aus der Gesteinsschmelze entwichen die leichten Elemente, bevor sich aus ihr der Mond entwickelte.
Die Aufzeichnungen vom 1200 Kilometer tiefen Mondkern entzogen sich bisher der genaueren Auswertung. Denn je weiter sich eine seismische Welle im Mondinneren fortbewegt, umso schlechter sind die von Seismografen aufgezeichneten Amplituden noch zu erkennen. Neuere computergestützte Methoden machten diese nun sichtbar. (ku)





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