Besonders spektakulär ist die erste vollständige Elfenbeinfigur von der Schwäbischen Alb, die ein sorgfältig geschnitztes Mammut darstellt. Unter den Figuren befinden sich auch ein gut erhaltener Teil eines Löwen, ein Bruchstück eines zweiten Mammuts sowie Reste zweier noch nicht identifizierter Darstellungen. Alle Neufunde stammen aus den Sedimenten der Höhle, die zuerst im Sommer und Herbst 1931 durch den Tübinger Archäologen Gustav Riek ausgegraben worden war. Der Lage der Funde und eine Reihe von Radiokarbondaten zeigen, dass die Funde in das Aurignacien gehören, das oft mit der Ankunft des Homo sapiens in Europa in Zusammenhang gebracht wird.
Der neu entdeckte Löwe hat einen langgezogenen Körper sowie einen nach vorne gereckten Hals und ist entlang der Rückenlinie mit etwa dreißig fein eingeritzten Kreuzen verziert. Löwen, Mammute und andere machtvolle Tiere dominieren die Darstellungen der frühesten Eiszeitkunst aus den Höhlen der Schwäbischen Alb.






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