Strawinsky beispielsweise richtete seine Variationen meist an präzisen mathematischen Konzepten aus (Spiegelung, Umkehrungen), während Johannes Brahms Themen mehrmals aufgreift und jedes Mal neu verarbeitet. Kritiker bezeichneten ihn deshalb bereits als einfallslos, weil seine Symphonien viel weniger Themen und Motive beinhalten als die von Ludwig van Beethoven.
Was aber für den einen als Ideenarmut gilt, beschreiben andere wie etwa Arnold Schönberg als progressiv – eine überragende Weiterentwicklung, die Altes nicht durch Neues ersetzen müsse. Zufällige Variationen à la Dabby eröffnen nun ganz neue Horizonte. (kgi)





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