Die Mondkruste ist durch die ehemalige ungleichmäßige Einwirkung der Gezeitenkräfte unterschiedlich dick.
Ähnliche Beobachtungen untersuchten die Forscher auch schon auf der Oberfläche des Jupitermonds Europa, wo eine Eiskruste einen Ozean aus flüssigem Wasser bedeckt und die ebenfalls durch Gezeitenkräfte verformt wurde. Den analytischen Ansatz der Untersuchung von Europa übertrugen sie daher auf den Erdtrabanten.
Ungeklärt bleibt jedoch, warum es heute solche Erhebungen nur auf der Rückseite des Mondes gibt, denn die Gezeitenkräfte wirken symmetrisch. Vielleicht veränderte Vulkanismus oder andere geologische Prozesse die Gestalt der Mondseite, die der Erde zugewandt ist. (bw)





drucken




MENSCHEN-BILDER |
Landschaft & Oekologie |
Mente et Malleo |
Polarstern unterwegs |
WIRKLICHKEIT |
Robotergesetze |
NeuroKognition |
bildungslücke |
braincast |
Fischblog |
Detritus |
Uhura Uraniae | 





